Schafkopf, das klassische bayerische Kartenspiel

Das Kartenspiel Schafkopf ist bayerischen Ursprungs und überwiegend in Bayern und der Pfalz eines der beliebtesten Kartenspiele überhaupt. Es genießt dort einen echten Kultstatus mit großer Tradition, wurde es doch bereits im Jahre 1803 von dem Autor Paul Hammer in seinem Buch erwähnt.

Schafkopf oder auch Schafkopfen genannt spielt man in Bayern mit dem Bayerischen Blatt, welches eine Variante des Deutschen Blattes darstellt. In anderen Regionen, wie in Franken, verwendet man auch das verwandte fränkische Blatt. In der Pfalz wird Schafkopf gewöhnlich mit dem französischen Blatt gespielt.

Schafkopf wird mit vier Spielern mit je acht Karten, also 32 Karten insgesamt gespielt (lange Karte/langes Blatt). In der Pfalz hingegen verwendet man die kurze Karte (ohne Achter und Siebener) mit 24 Karten, sechs Karten pro Spieler. Spielt man nur zu dritt, werden die 24 Karten auf die drei Spieler aufgeteilt. Bei dieser Version sind jedoch nur Solospiele möglich und sie ist nicht für Turnierspiele zugelassen.

Gespielt wird nach den Regeln des Bayerischen Schafkopfverbandes oder der Schafkopfschule, wie sie im Internet zugänglich ist.

 

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